Hilfe für Streunerkatzen -

Was Tierfreunde wissen müssen

Das große Leid der Streunerkatzen nimmt kein Ende!!!!

Die PFOTENHILFE kümmert sich nicht nur um unzählige Findlinge, sondern kastriert auch Streunerkatzen. Dafür ist die tatkräftige Unterstützung von Tierfreunden genauso wichtig wie die Aufklärung von Katzenhaltern, die ihre Freigänger oft nicht kastrieren lassen wollen, obwohl sie gesetzlich dazu verpflichtet sind.

Die PFOTENHILFE Lochen beherbergt und pflegt unzählige Katzen. Die Quarantänestation ist meistens vollkommen ausgelastet, denn Neuankömmlinge sind oft verwaiste Jungtiere oder trächtige Katzenmütter und müssen erst mal auf Krankheiten untersucht und oft auch behandelt werden. Krankheiten sind bei Streunerkatzen nämlich sehr häufig. Vor allem der lebensgefährliche Katzenschnupfen macht ihnen zu schaffen: Die Infektionskrankheit ist bei weitem nicht so harmlos wie sie klingt und etliche Katzen sterben daran. Durch die hohe Populationsdichte ist das Ansteckungsrisiko sehr hoch von der Futternot, der sich die Tiere ausgesetzt sehen, ganz zu schweigen.

Freigang verpflichtet

Die gesetzliche Lage ist in Österreich unmissverständlich. Katzen, die Zugang zum Freien haben, müssen kastriert werden. Dennoch kommen viele Tierbesitzer dieser Verpflichtung nicht nach, auch weil sie die Gefahren unterschätzen und sie sich des Ausmaßes der Folgen nicht bewusst sind. Zwei Katzen, die sich paaren, können bereits binnen zwei Jahren für über 60 Nachkommen gesorgt haben. Da die Tiere sehr früh geschlechtsreif werden, wächst die sogenannte „Katzenpyramide“ (Bild rechts) dieser zwei Katzen schließlich ins Unermessliche an. Daran ändert auch nichts, dass die Tiere selbst oft nur ein kurzes, leidvolles Leben haben.

Die PFOTENHILFE unterstützt Tierfreunde

Für erfahrene Tierschützer stellt die Situation der Streunerkatzen das größte Problem neben der konventionellen Nutztierhaltung dar. Verloren ist der Kampf aber noch nicht: Immer mehr Katzenhalter sind sich der Situation bewusst, auch weil längst nachgewiesen ist, dass eine kastrierte Katze eine höhere Chance auf ein langes, gesundes Leben hat. In vielen Regionen Österreichs kümmern sich Tierfreunde auf eigene Faust um Streuner und lassen diese kastrieren. Von der PFOTENHILFE kann man ebenfalls starke Unterstützung bekommen. Wer von Streunerkatzen in seiner Umgebung weiß oder Katzen füttert, kann sich gerne mit uns in Verbindung setzen. Gemeinsam mit dem Land Oberösterreich betreibt die PFOTENHILFE ein Kastrationsprogramm und kümmert sich um Streunerpopulationen!

 


Gemeinsam können wir den Katzen helfen!

Mit viel Geduld werden die Streunerkatzen eingefangen und zum Tierarzt gebracht. Dort werden sie kastriert, medizinisch versorgt, gechipt und registriert. Danach lässt man sie im Fanggebiet wieder frei. Damit erhöhen sich nicht nur ihre Überlebenschancen, sondern sie tragen fortan auch nicht mehr zum stetigen Wachstum der Population in ihrem Gebiet bei. Wer einen Blick auf die Katzenpyramide wirft, der ahnt, wie viel die Kastration von nur zwei Katzen bewirken kann! Damit sich nachhaltig etwas ändert, ist vor allem die Aufklärung wichtig. Helfen Sie uns, auch andere Katzenfreunde auf die Problematik aufmerksam zu machen und die Kastration der Tiere zu unterstützen. Je mehr Leute wissen, wie verheerend die Folgen der starken Vermehrung sind, desto besser für unsere Katzen.

Aktuellen Kastrationsfolder downloaden.

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Packen wir es gemeinsam an! Informieren Sie Ihre Freunde und teilen Sie bitte diese Seite auf Facebook oder per E-Mail mit Ihnen.