Mütter überfahren, gemäht, verschwunden

Igelwaisen brauchen Hilfe! Kaum wird es herbstlich, trudeln beinahe unzählige Igelnotfälle auf unserem Tierschutzhof ein. Während wir in den Sommermonaten hauptsächlich mit erwachsenen Igeln nach Unfällen mit Mährobotern oder Autos zu tun hatten, halten uns momentan jede Menge verwaiste Igelbabys auf Trab. Heute möchte ich vom Schicksal zweier Würfe berichten, die mich besonders traurig machen.Vier auf einen Schlag verwaist. Die Mutter des Quartetts, das wir Ignaz, Pepi, Luise und Anni genannt haben, wurde leider überfahren und ihre Kinder lagen hilflos neben der Straße, wo sie glücklicherweise von einem Tierfreund gesehen, gerettet und zu uns in die PFOTENHILFE gebracht wurden. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn er sie nicht entdeckt hätte. Hilflos wären die Kleinen an Unterkühlung und mangels lebensnotwendiger Muttermilch gestorben. Besonders erschreckend war, dass das Quartett nicht nur vom Hunger geplagt, sondern auch von Flöhen und Fliegeneiern übersät war. Kurz darauf wären Maden geschlüpft und hätten die armen Kerle bei

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Selbstjustiz trotz Tierhaltungsverbot: Mann randalierte am Tierschutzhof!

Geretsberg/Lochen, 27.10.2026 - Während einer kürzlichen Führung standen die Tierpfleger des Tierschutzhofs Pfotenhilfe vor einer Herausforderung. Der ehemalige mit Tierhaltungsverbot belegte Halter der abgenommenen Hündin Mausi entfernte sich samt seiner Lebensgefährtin plötzlich von der Gruppe Richtung Wohnhaus und schrie, dass er sich "seinen" Hund jetzt zurückholen werde. Nur mit Mühe konnten Pfotenhilfe-Mitarbeiter sie daraufhin vom Grundstück entfernen."Er ist völlig uneinsichtig und hat trotz allem null Unrechtsbewusstsein, wir haben aber ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass er es tatsächlich mit Gewalt versucht", sagt Pfotenhilfe-Chefin Johanna Stadler. "Nachdem unsere Tierpfleger ihn nicht kannten, haben Sie ihn mit einer gemischten Besuchergruppe hereingelassen. Mittlerweile wurde ihm und seiner Frau aber schriftlich Hausverbot erteilt."Dem Geretsberger wurde die Hündin Mausi wegen Tierquälerei - unter anderem hatte er sie in seinem vermüllten Messie-Haus am Heizkörper angekettet - im November 2025 abgenommen. Das Landesverwaltungsgericht entschied über seine Beschwerde dagegen aber erst im August 2026 im Sinne des Tierschutzes.

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Fahrerflucht nach Unfall mit Schwan: Tier gestorben

Seeham/Lochen, 23.10.2026 - Letzten Mittwoch um ca. 18.45 Uhr hat ein Linienbuslenker in Fraham (Gemeinde Seeham im Salzburger Flachgau) einen Schwan angefahren und schwer verletzt. Trotzdem hat er den Schwan mitten auf der Straße liegen gelassen und dann Fahrerflucht begangen. Eine Augenzeugin hat dies dem nahen Tierschutzhof Pfotenhilfe gemeldet, woraufhin ein Mitarbeiter sofort losgefahren ist und den blutenden Schwan, der sich mittlerweile in ein angrenzendes Wiesenstück geschleppt hatte, nach kurzer Suche gefunden und geborgen hat.Am Tierschutzhof wurde der Schwan erstversorgt und ist leider noch vor Eintreffen des Tierarztes gestorben, da anscheinend die inneren Verletzungen durch den Aufprall zu schwer gewesen sein dürften. "Wir haben den Verstoß gegen die Hilfeleistungspflicht nach dem Bundestierschutzgesetz angezeigt. Wer ein Tier verletzt hat und diesem nicht hilft oder zumindest Hilfe organisiert, kann mit bis zu 3.750,- Euro bestraft werden. So eine unglaubliche Ignoranz gegenüber Tierleid darf nicht ungestraft bleiben. Der Tierschutz hat hierzulande Verfassungsrang und

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Hilflose Eichhörnchenbabys gefunden

Elixhausen/Strobl/Lochen, 19.10.2026 - Riesenglück hatten drei Eichhörnchenbabys, die engagierte Tierfreunde kürzlich gefunden und zum Tierschutzhof Pfotenhilfe gebracht haben. Nachdem zwei der Waisenkinder unterkühlt und sehr hungrig auf einem Waldweg in Elixhausen am Boden lagen, musste das dritte am Bleckwand-Wanderweg in Strobl am Wolfgangsee gerettet werden.Babys sind "Chefsache"Die Eichhörnchenbabys, die teils noch die Augen geschlossen hatten, werden nun von Pfotenhilfe-Chefin Johanna Stadler, die jedes Jahr hunderte Wildtierwaisen aufzieht, mit dem Flascherl gefüttert und mit Wärme, Geborgenheit und viel Liebe versorgt."Die drei Babys sind sehr spät im Jahr zur Welt gekommen und werden in der Natur drei bis vier Monate von der Mutter aufgezogen, bis sie selbstständig sind. Das heißt, sie wären erst rund um Weihnachten fertig zur Auswilderung und dürfen daher den Winter geschützt und mit Wärme und Futter versorgt in einer der großen Volieren unseres Tierschutzhofs verbringen", so Stadler.Fotos der Eichhörnchen, die die Pflege sehr genießen, im Anhang (Credit: PFOTENHILFE).

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Welthundetag: Mogli wartet sehnsüchtig am Tierschutzhof

Lochen, 9.10.2026 - Der Tierschutzhof Pfotenhilfe ist immer wieder mit Hunden konfrontiert, deren Halter ins Krankenhaus oder Altersheim mussten oder gar verstorben sind und niemand da ist, der sich um diese kümmern will oder kann. Anlässlich des Welthundetags am 10. Oktober macht die Pfotenhilfe darauf aufmerksam: "Egal wie alt man selbst ist, man sollte sich immer vor einer Hundeanschaffung gut überlegen und planen, was mit dem Hund passiert, wenn man sich einmal selbst nicht mehr um ihn kümmern kann", so Pfotenhilfe-Geschäftsführerin Johanna Stadler.Der aktuellste Fall ist so traurig wie dramatisch: "Moglis Herrchen ist verstorben und sein Weg führte ihn über eine Tierklinik zu einer völlig überforderten neuen Halterin und daher sehr bald zu uns", so Stadler. "Wir mussten den kleinen Hundeopa nicht nur trösten, sondern sogar grundimmunisieren, weil man sich viele Jahre nicht einmal um die grundlegendsten Erfordernisse, wie Impfungen und Entwurmungen gekümmert hatte."Der entzückende Mogli sucht dringend eine neue

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Kleiner Kater vor Polizeiinspektion ausgesetzt!

Mauerkirchen/Lochen, 29.9.2026 - "So skrupellos muss man erst einmal sein, einen kleinen Kater auszusetzen und dann auch noch in einer winzigen Box und direkt vor der Polizei", wundert sich Pfotenhilfe-Chefin Johanna Stadler. Nach einem Anruf der Polizeiinspektion Mauerkirchen (Bezirk Braunau) holte eine Mitarbeiterin des Tierschutzhofs Pfotenhilfe in der Grenzregion OÖ/Salzburg den nur rund vier Monate alten Kater ab. Stadler befreite ihn von seinen vielen Flöhen und anderen Parasiten und nannte ihn - passend zum Vorfall - "Inspektor Leo".Die Pfotenhilfe veröffentlicht jetzt ein Foto und bittet um Hinweise, falls jemand den auffällig gezeichneten kleinen weiß-schwarzen Kater erkennt und damit Hinweise auf seine Halter geben kann. Am besten über das Kontaktformular auf www.pfotenhilfe.at. "Die Leute werden immer dreister. Früher haben die Täter den ungewollten Nachwuchs ihrer illegal unkastrierten Katzen noch vor unserem Tor abgestellt, mittlerweile sogar schon vor der Polizei!", wundert sich Stadler. "Es drohen hier Geldstrafen von bis zu 7.500,- Euro

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