Golden Retriever in letzter Sekunde gerettet: Krebs ist auch bei Tieren oft heilbar.

Im Zweifel mehrere tierärztliche Meinungen einholen.

Muellner Sonja

Die Golden Retriever Hündin Luna konnte von der Tierschutzorganisation Pfotenhilfe in letzter Sekunde vor dem Tod bewahrt werden. Luna wurde mit einem großen aufgeplatzten Geschwür an ihrer Flanke aufgenommen, das man sofort untersuchen ließ. Der Tierarzt hat festgestellt, dass das Geschwür harmlos ist, dafür wurde bei Luna Kieferkrebs mit wenigen Wochen verbleibender Lebenszeit diagnostiziert. Doch das Team der Pfotenhilfe wollte Luna nicht aufgeben und hat auch die Tierklinik Breitensee in Wien um eine Einschätzung gebeten.

"Der dortige Chirurg Daniel Eschlböck ist eine Koryphäe auf seinem Gebiet und auf solche Fälle spezialisiert. Seine Diagnose lautete zwar ebenfalls Kieferkrebs im fortgeschrittenen Stadium", erklärt Pfotenhilfe-Geschäftsführerin Johanna Stadler. "Doch er gab uns gleich Hoffnung, dass Luna mit einer Kieferoperation, bei der ein Teil des Kiefers entfernt wird, gute Heilungschancen hat. Und tatsächlich: Einige Wochen später ist Luna praktisch geheilt. Ich kann nur jedem Tierhalter raten, beim geringsten Zweifel mindestens eine zweite ärztliche Meinung einzuholen, so wie wir es bei uns selbst ja auch machen. Mag. Eschlböck hat schon einige unserer komplizierten chirurgischen Fälle erfolgreich operiert. Die wirklich gute Nachricht ist: Krebs ist inzwischen auch bei Tieren oft heilbar!"

Veröffentlicht am 15.6.2020

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