Geschafft: Bernhardiner Mädi darf weiterleben!

Pfotenhilfe übernahm Hündin nach Unfall mit Kind

Muellner Sonja

Am Tierschutzhof Pfotenhilfe freut man sich, dass man Bernhardinerhündin Mädi retten konnte. Nachdem sie auf einem Bauernhof in Schrattenbach (Bez. Neunkirchen, NÖ) vor drei Wochen ein Kind - mit hoher Wahrscheinlichkeit versehentlich - im Gesicht verletzt hatte, gingen die Wogen hoch. Schnell war von Euthanasie die Rede, woraufhin die Pfotenhilfe sofort eine Aufnahme der Hündin angeboten hat. Zunächst musste jedoch der gesetzlich vorgeschriebene Tollwuttest abgewartet werden, der am ersten und zehnten Tag nach dem Vorfall durchgeführt werden muss.

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"Gleich nachdem das negative Testergebnis vorlag, rief mich der Halter an und fragte, ob wir Mädi wirklich aufnehmen würden", erzählt Pfotenhilfe-Geschäftsführerin Johanna Stadler erleichtert. "Zum Glück hatten wir gerade einen Platz frei. Am Samstag hat er uns die Hündin dann gebracht. Ich bin sehr froh, dass wir Mädis Leben retten konnten."

Mädi war zu Beginn sehr unsicher, hat sich aber schnell eingewöhnt. Schon am Sonntag gab es Küsschen für die Tierpfleger. In den nächsten Tagen wird sie tierärztlich durchgecheckt und möglichst bald kastriert. "Ich hoffe, dass sich bald ein geduldiger und liebevoller Bernhardiner-Freund findet, der Mädi adoptieren möchte. Bis dahin geben wir unser Bestes, um die 'Kleine' glücklich zu machen", so Stadler abschließend.

Veröffentlicht am 09.03.2020