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Junger Border Collie nur knapp dem Tod entronnen

04. April 2012
Vergangenen Montag kam es in Mooskirchen im Bezirk Voitsberg in der Steiermark zu einem grausamen Fall von Tierquälerei. Laut APA wurde eine 14 Monate alte Border Collie Hündin im Garten ihrer Besitzerin vergiftet. Offenbar hatte jemand ein mit Nervengift behaftetes Stück Wurst über den Gartenzaun geworfen, während sich die Hündin alleine im Garten aufhielt. Als die Besitzerin kurze Zeit später in den Garten kam, zeigte der Vierbeiner bereits Krampferscheinungen, zitterte und brach schließlich zusammen. Wäre der Border Collie, der sich gerade in Ausbildung zum Rettungshund befindet, nicht sofort in tierärztliche Betreuung gekommen, hätte er wohl nicht überlebt. Nur durch mehrere verabreichte Gegenmittel und eine vorübergehende Narkose konnte dieser gerettet werden.


Dass diese Tat kein Einzelfall von Tierquälerei in Österreich war, weiß Andrea Swift, Geschäftsführerin des Verein PFOTENHILFE, nur zu gut: „Immer öfter wird uns von ähnlichen Fällen berichtet.“ Die Täter ausfindig zu machen ist schwer, meistens sind diese längst über alle Berge, wenn die Tat entdeckt wird. „Um die Suche nach dem Täter voranzutreiben, setzt der Verein PFOTENHILFE eine Ergreiferprämie von 500 Euro für den entscheidenden Hinweis aus. Nur so kann dieser Tierquäler ausfindig gemacht  und bestraft werden.“ ist sich Andrea Swift sicher. Hinweise melden Sie bitte Ihrer nächsten Polizeistelle oder direkt dem Verein PFOTENHILFE unter info@pfotenhilfe.org.


Auch Tierheime wie die PFOTENHILFE Lochen in Oberösterreich sind laufend mit Fällen von Tierquälerei konfrontiert. Viele der betreuten Hunde haben Fürchterliches erlebt. Nur durch liebevolle Betreuung können diese ihr Misstrauen gegenüber Menschen wieder ablegen.