Nistkästen für bedrohte Vogelarten aufhängen

Mit nur wenigen Handgriffen einen wunderbaren Zugang zur Natur erhalten

Muellner Sonja
Odoo Members

Zahlreiche Vögel haben bereits zu brüten begonnen oder sind zur Zeit auf der Suche nach geeigneten Plätzen für Ihre Nester.

 Gut abgedichtete Häuser, aufgeräumte Gärten und Parks und insbesondere die intensiven Monokulturen in Land- und Forstwirtschaft machen es unseren heimischen Wildvögeln immer schwieriger natürliche und geeignete Brutplätze zu finden.

Wir empfehlen daher die Anbringung von Nistkästen, damit greift man dem Federvieh unter die Flügel und kann obendrein ein faszinierendes Naturschauspiel beobachten.

Mit ein wenig handwerklichem Geschick und ohne große finanzielle Mittel, kann man sich einen Nistkasten auch selber bauen.

Auf der Website unserer Partnerorganisation www.eulen-greifvogelstation.at findet man einfache Bauanleitungen. Gerade Kinder und Jugendliche können hier auf kurzweilige Art und Weise mit der Tierwelt vertraut gemacht werden. Montiert man einen Nistkasten in einer Höhe von mehreren Metern an einer wind- und regengeschützten Stelle und somit für Katzen, Marder oder Eichhörnchen möglichst schwer erreichbar, stellt sich in der Regel ein schnelles Erfolgserlebnis ein.

Bei uns am Tierschutzhof PFOTENHILFE in Lochen (OÖ/Sbg. Grenzregion) haben wir gleich mehrere Nistkästen montiert und empfehlen diese vor dem Winter nicht auszuräumen, denn so haben kleine Nagetiere die Möglichkeit den Brutkasten als Winterquartier zu nutzen. 

Spätestens im März sollte der Kasten dann aber entleert und gesäubert werden, denn dann sind die Vögel schon wieder auf der Suche nach geeigneten Plätzen um ihren Nachwuchs möglichst sicher auszubrüten und aufzuziehen.


Veröffentlicht am: 04.04.2017